Entwurf für das Gespräch mit Lukas Klumpe · intern · noch nicht mit Athletia geteilt
● KI Company Brain · Strategie & Architektur

Aus 150 Menschen und vielen Tools wird ein Gehirn.

Wie Athletia Sports KI-Agenten so aufsetzt, dass Wissen fließt, Routinearbeit sich selbst erledigt und das Unternehmen auch nachts weiterarbeitet. Sicher, DSGVO-konform, kostenbewusst.

~250Content-Partner im Netzwerk
~500 Mio.Views pro Monat
~150Mitarbeiter zu vernetzen
5Geschäftsmodule als Use-Case-Landkarte

Erstellt von HIL (High Intent Labs) für Lukas Klumpe · Athletia Sports GmbH, Köln · Juli 2026

Ausgangslage

Warum Athletia der ideale Kandidat ist

Ein Medien-Netzwerk lebt von genau den Dingen, die KI-Agenten heute zuverlässig übernehmen: Content-Aufbereitung in Masse, Rechte- und Piraterie-Monitoring, Reporting, Vermarktungs-Matching und Partner-Kommunikation. Jedes der fünf Geschäftsmodule ist datenintensiv, wiederholt sich pro Partner und ist heute personalintensiv. Genau da sitzt der Hebel.

Was Athletia ist

#1 Sports Partner in EMEA auf YouTube. Köln, seit 2012. Vermarktet und schützt die Kanäle von Verbänden und Creatorn.

Referenzen: DFL, FIBA, DTM, FC Bayern, BVB, freekickerz.

Was die Anfrage ist

Lukas fragt, ob man "wirklich was mit KI-Agenten aufsetzen" kann. Intern hakt es. Er braucht jemanden, der grundsätzlich darüber nachdenkt.

Antwort: ja, und zwar strukturiert statt als Spielerei.

Die Kernidee

Kein Chatbot. Ein Company Brain: eine gemeinsame, zugriffsgesteuerte Wissens- und Handlungsschicht, an die alle Menschen und Tools angeschlossen sind.

Rollen bekommen digitale Kollegen. Ein Orchestrator verteilt und handelt.

Business-Case-Anker (laut öffentlichen Presseberichten): Athletia ist bei der DFL nicht nur Content-Partner, sondern seit 2019 Mit-Gesellschafter der gemeinsamen Anti-Piraterie-Firma ryghts GmbH (DFL-Anteil ca. 15%, Volumen ca. 1 Mio. €/Jahr über 6 Jahre). Damit ist Protect nicht ein Modul unter fünfen, sondern Kern eines laufenden, bezifferten Vertrags mit Erfolgsdruck. Genaue Zahlen im Discovery mit Lukas verifizieren, nicht als Insiderwissen ins Gespräch tragen.
Wo der Hebel sitzt

KI-Agenten entlang der fünf Module

Athletias eigene Wertschöpfung ist die perfekte Landkarte. Pro Modul: der Schmerz heute, die konkreten KI-Use-Cases, die Wirkung.

CreateContent & Produktion

Schmerz: Video-Masse, manuelle Highlights, Metadaten, Untertitel, Übersetzung.

Auto-Transkription und mehrsprachige Untertitel, Highlight- und Clip-Erkennung aus Langvideos, SEO-Titel/Beschreibung/Tags pro Plattform, Thumbnail-Vorschläge, Repurposing eines Videos zu Shorts/TikTok/Reels-Vorlagen.

ReachChannel & Distribution

Schmerz: 250 Partner brauchen individuelle Optimierung und Reporting. Skaliert heute nur über mehr Menschen.

Ein Partner-Agent pro Kanal liest Performance, meldet Auffälligkeiten, schreibt Optimierungs-Empfehlungen, findet Cross-Promotion-Matches im Netzwerk und liefert Wochen-/Monats-Reports automatisch.

AdvertiseSales & Media-Planning

Schmerz: Media-Pläne, Pitch-Decks, Marken-Matching, Kampagnen-Reports sind hochrepetitiv.

Brand-Fit-Matching (welche Marke passt zu welchem Kanal, mit Begründung aus echten Audience-Daten), automatische Mediaplan- und Pitch-Deck-Generierung, Angebots-Entwürfe, Kampagnen-Reports auf Knopfdruck, Inbound-Anfragen vor-qualifizieren.

ProtectContent-ID & Copyright

Schmerz: Piraterie-Monitoring, Re-Upload-Erkennung, Beweissicherung, Takedowns. Fleißarbeit pur. Flagship-Pilot

Ein Agent durchsucht Plattformen nach Verletzungen, gleicht mit Referenz-Material ab, schnürt Beweispakete (URLs, Screenshots, Zeitstempel, Match-Score), formuliert Takedown-Anträge rechtssicher vor und legt sie zur Freigabe vor. Priorisierung nach Schaden. Harte Zahlen für Verbands-Kunden.

Wettbewerbsdruck ist jetzt: Friend MTS und MUSO bewerben seit IBC 2025 eigenes "AI monitoring", ZEFR hält ein LLM-Patent, Vobile konsolidiert den Content-ID-Markt (Pex-Übernahme). Wer nicht mitzieht, wird abgehängt.

AnalyseMonitoring & Research

Schmerz: Reports aus vielen Quellen manuell zusammensuchen, Marktforschung für Verbände.

Natürlichsprachige Abfrage über alle Daten ("Wie lief FIBA im Q2 vs. Q1, wo verlieren wir Watchtime?"), automatische Trend- und Wettbewerbs-Reports, Sentiment-Analyse, Frühwarnung bei Reichweiten-Einbrüchen.

Das Konzept

Was ein Company Brain wirklich ist

Der Denkfehler fast aller: KI = Chatfenster, in das man einzeln Fragen tippt. Das ist die 5%-Nutzung. Das Company Brain ist die 1%-Nutzung. Es kommt aus drei Dingen, die zusammenlaufen.

1Gemeinsames Gedächtnis

Das kollektive Wissen der Firma (Dokumente, Verträge, Partner-Historie, Entscheidungen, Chats, Meetings) an einem Ort, durchsuchbar in natürlicher Sprache, mit Zugriffsrechten. Niemand fragt mehr "wo liegt das nochmal?".

2Digitale Kollegen

Kein Universal-Bot, sondern rollenspezifische Agenten (Channel, Sales, Rights, Analyse), die den Kontext ihrer Rolle kennen und Werkzeuge bedienen dürfen: Mails, Reports, CMS-Aktionen, Tickets.

3Der Orchestrator

Das eigentliche Brain: nimmt eine Aufgabe, zerlegt sie, holt rechte-gefiltertes Wissen, verteilt an die passenden Agenten, prüft und liefert. Lernt über die Zeit dazu.

Beweis statt Behauptung. Nico betreibt genau diese Architektur seit Monaten für sich selbst: ein KI-Team mit Orchestrator ("Monica"), Rollen-Agenten, gemeinsamem Gedächtnis und nächtlichen Automationen. Athletia bekommt kein Konzept auf Papier, sondern etwas, das produktiv läuft.
Die Technik

Architektur in sechs Schichten

Fünf Schichten bauen aufeinander auf. Die sechste (Governance und Sicherheit) liegt quer über allem, von Tag 1, nicht nachträglich. Bewusst technologie-offen: ein Muster, keine Produktliste. Die konkreten Bausteine werden im Discovery nach Athletias Realität gewählt.

6
Governance · Security · ObservabilityRechte · DSGVO · Audit-Log · Kosten-Guardrails · Prompt-Injection-Abwehr, quer über allem
5
InterfacesSlack/Teams · Chat · E-Mail als Trigger · Dashboards · Voice. Das Brain kommt zu den Leuten.
4
Action LayerWerkzeuge, die Dinge TUN: Mail senden (nach Freigabe), YouTube-CMS, Ad Manager, CRM, Takedown, Report bauen.
3
Orchestration (das Brain)Planner + Rollen-Agenten + Sub-Agenten + Memory. Routet Aufgaben, ruft Tools, prüft Ergebnisse, holt Freigaben.
2
Knowledge LayerVektor-Suche (RAG) + Wissensgraph + institutionelles Gedächtnis. Rechte werden beim Abruf durchgesetzt.
1
Connectors / IngestionAlle Menschen + Systeme: Drive, Mail, Chat, Meetings, CRM, YouTube CMS, Ad Manager, Verträge. Alles mit Zugriffs-Label bei der Aufnahme.
Die Kernfrage

Alle Menschen connecten, in vier Schritten

Wie wird aus 150 Menschen und vielen Tools ein Brain, ohne dass Daten durcheinanderlaufen?

1Identität & Rechte zuerst

Jede Person und jedes Team bekommt eine Identität mit klaren Rechten: wer darf welche Daten sehen, welche Aktion auslösen. Angebunden an das bestehende Identity-System (Google Workspace / Microsoft Entra). Das Fundament, ohne das nichts sicher skaliert.

2Wissen einsammeln, mit Labels

Output der Menschen (Mails, Docs, Chats, Meetings) und der Systeme fließt in den Knowledge Layer, jedes Stück mit Besitzer und Vertraulichkeits-Label. Das Brain weiß nicht nur, was es weiß, sondern auch, wer es sehen darf.

3Jede Rolle: ein digitaler Kollege

Nicht 150 Bots, sondern Agenten pro Funktion (Channel, Sales, Rights, Analyse, Ops). Der Mensch arbeitet mit seinem Agenten zusammen, delegiert statt selbst zu tippen. Der Agent kennt den Kontext und darf die Werkzeuge der Rolle bedienen.

4Der Orchestrator verbindet

Eine Anfrage geht ans Brain, es holt rechte-gefiltertes Wissen, verteilt an die richtigen Agenten, führt Aktionen aus, liefert. Institutionelles Gedächtnis sorgt dafür, dass nichts verloren geht, wenn eine Person geht.

Ergebnis: Wissen ist nicht mehr in Köpfen und Postfächern eingesperrt. Wiederkehrende Arbeit passiert automatisch. Und es läuft weiter, während das Team schläft.
Konkret

Use-Case-Katalog, priorisiert

Bewertet nach Geschäftshebel (Impact) und Bau-Aufwand. Das Modell-Profil zeigt die Kosten-Klasse (siehe Token-Ökonomie). Pilot-Empfehlung markiert mit ★.

Use CaseModulImpactAufwandModell-Profil
Piraterie-Monitoring + Beweispaket + Takedown-EntwurfProtectSehr hochMittelMix (Vision + günstig)
Auto-Reports pro Partner (Woche/Monat)Reach/AnalyseHochNiedrigGünstig, gecacht
Natürlichsprachige Analytics-Abfrage über alle DatenAnalyseHochMittelGünstig/Mittel
Brand-zu-Kanal Matching für VermarktungAdvertiseSehr hochMittelMittel
Pitch-Deck / Mediaplan aus Briefing generierenAdvertiseHochNiedrigMittel
Highlight-/Clip-Erkennung aus LangvideosCreateHochMittel-hochVision, teurer
Metadaten (Titel/Beschreibung/Tags) SEO pro PlattformCreateMittelNiedrigGünstig, Masse
Mehrsprachige Untertitel / ÜbersetzungCreateMittelNiedrigGünstig, Masse
Repurposing Langvideo → Shorts/TikTok/ReelsCreateHochMittelVision/Mittel
Kampagnen-Performance-Report für WerbekundenAdvertiseHochNiedrigGünstig, gecacht
Inbound-Sponsoring-Anfragen qualifizieren + routenAdvertiseMittelNiedrigGünstig
Internes Wissens-Q&A ("wie machen wir X?")OpsMittelNiedrigGünstig, gecacht
Meeting-Notizen → Aufgaben + Follow-upsOpsMittelNiedrigGünstig
Frühwarnung bei Reichweiten-EinbruchReach/AnalyseHochMittelGünstig
Pilot-Empfehlung: Protect-Monitoring als messbarer Wow-Case plus Auto-Reports als schneller, breiter Nutzen. Beide zahlen direkt auf Umsatz und Kundenbindung ein und sind sauber abgrenzbar.
Muss super sauber laufen

Sicherheit & Compliance als Fundament

Bei einem Rechte- und Medien-Unternehmen ist Datenschutz Teil des Produktversprechens, kein Anhang. Acht Prinzipien, von Tag 1.

EU-Datenresidenz & DSGVO by default

Verarbeitung und Speicherung in der EU. AVV mit jedem Anbieter. Datensparsamkeit, Löschkonzept und Aufbewahrungsfristen von Anfang an.

Zugriffskontrolle / Least Privilege

Jeder Agent und jede Person hat nur die minimal nötigen Rechte. Durchgesetzt in der Retrieval-Schicht: der Sales-Agent von Partner A zieht nie Daten von Partner B. Rollenbasiert (RBAC).

Prompt-Injection-Abwehr kritisch

Der Protect-Agent verarbeitet fremde, feindliche Inhalte (manipulierte Metadaten, Untertitel, OCR-Text, Kommentare). Grundregel: alles aus externen Quellen sind Daten, keine Befehle. Externe Inhalte lösen nie Aktionen aus. Gebaut nach OWASP Top 10 for LLM Applications (Prompt Injection = Risiko #1), gibt der Sicherheitsargumentation ein anerkanntes Framework.

Human-in-the-Loop

Takedowns, Kunden-Mails, Veröffentlichungen: der Agent bereitet vor, ein Mensch gibt frei. Autonomie steigt erst, wenn eine Aktionsklasse sich bewährt hat.

Secrets & Audit

API-Keys nie im Code, sondern im Secret-Store mit Rotation. Jede Agenten-Aktion vollständig protokolliert (wer/was/wann/womit/warum): Sicherheitsnachweis und Debugging zugleich.

Datenklassifikation & Modellwahl

Verträge und Umsätze = vertraulich, öffentliche Kanaldaten = niedrig. Die Klasse steuert, welche Modelle und Regionen erlaubt sind. Vertrauliches ggf. nur auf selbst-gehosteten Modellen. Kein Training auf Athletia-Daten, vertraglich zugesichert.

Gate: Vor jeder Auslieferung läuft der Sicherheits- und DSGVO-Check. Nichts geht ohne grünes Licht raus.

Security-Deep-Dive (Auszug)

Zugriffsmatrix und Risiko-Priorisierung als Prüfraster fürs Discovery. Prinzip: Least Privilege plus strikte Partner-Silos, durchgesetzt in der Retrieval-Schicht. R = lesen, W = handeln (mit Freigabe-Tor), – = kein Zugriff.

Agent \ DatenklasseÖffentl. KanaldatenPartner-PerformanceVerträge/UmsatzWerbekundenHR/PersonalExterne (untrusted)
ChannelRR (eigene)
SalesRR (aggregiert)R (relevante)R/W
ProtectRR (Rechteumfang)R (gekapselt)
AnalyseRR (aggregiert)R (aggregiert)
OpsRR (Metadaten)R (eingeschränkt)
OrchestratorVermittelt nur, hält selbst keine Daten, reicht rechte-gefiltert durch.

Hohes Risiko

Piraterie-Takedown, HR-Vorsortierung, Inbound-Anfragen, Kommentar-/Sentiment-Analyse. PII, ausgehende Aktionen, Fremd-Recht oder feindlicher Input. Bleiben lange im Vorschlags-Modus mit menschlicher Freigabe.

Mittleres Risiko

Brand-Matching, Kunden-Reports, Analytics-Abfrage über alle Daten. Geschäftsgeheimnisse oder Rechte-Vermischung. Zugriffskontrolle plus Audit, begrenzte Autonomie.

Niedriges Risiko

Metadaten, Untertitel, Repurposing, Wissens-Q&A, Meeting-Notizen, Partner-Reports, Frühwarnung. Interne oder öffentliche Daten. Dürfen früh breit automatisiert werden.

Audit-Log als Produkt-Feature: Ein append-only Log jeder Aktion ist Pflicht. Für Protect doppelt wertvoll: interner Compliance-Nachweis und automatisiertes Reporting an Rechteinhaber (DFL, FIBA, Bayern, BVB) über zurückgeholte Reichweite. Aus einer Pflichtübung wird ein Verkaufsargument.
Bezahlbar halten

Modell- & Token-Ökonomie (das Hermes-Muster)

Ein Company Brain wird teuer, wenn man alles mit dem größten Modell macht. Vier Hebel halten es günstig und datensicher zugleich.

1 · Modell-Routing

Nicht jede Aufgabe braucht das Top-Modell. Masse und Routine (Metadaten, Untertitel, Standard-Reports, Klassifikation) laufen auf kleinen, günstigen Modellen. Nur komplexes Reasoning auf großen. Ein Router entscheidet je Aufgabe. Der größte Kostenhebel.

2 · Selbst-gehostet (Hermes-Muster)

Nico betreibt mit Hermes bereits eigene Inferenz auf eigenem Key, mit Plan für lokale Modelle (Ollama). Für Athletia doppelt wertvoll: Kosten (Massen-Workloads für einen Bruchteil) und Sicherheit (sensible Daten verlassen nie das Haus). Ergebnis: hybrid, lokal für Masse + Sensibles, managed Frontier-Modelle für die harten Fälle.

3 · Prompt-Caching & Batching

Wiederkehrende Kontexte (Firmen-Wissen, Vorlagen, Partner-Stammdaten) werden gecacht statt jedes Mal neu bezahlt. Große, nicht dringende Jobs laufen im günstigeren Batch. Reports, die sich Woche für Woche ähneln, profitieren massiv.

4 · Kosten-Guardrails

Harte Budget-Obergrenzen pro Team und Use-Case, Rate-Limits, Kosten-Dashboards. Jeder Use Case hat ein bekanntes Token-Profil. Keine Überraschungen auf der Rechnung.

Faustregel: Der Löwenanteil der Athletia-Workloads ist "billig + Masse" und gehört auf kleine oder lokale Modelle. Nur ein kleiner Prozentsatz (Strategie, komplexes Matching, finale Synthese) rechtfertigt Frontier-Modelle. Genau diese Aufteilung entscheidet, ob das Brain vierstellig oder sechsstellig im Jahr kostet.
Der Weg

Was Athletia tun muss, und wie wir vorgehen

Ehrlich und risikoarm: nicht "die ganze Firma auf einmal", sondern in Stufen mit Ausstiegstoren.

Voraussetzungen bei Athletia

  • Ein interner Sponsor, idealerweise Lukas selbst.
  • Ein Pilot-Team plus ein klar abgegrenzter Use Case.
  • Zugänge zu den Kernsystemen, saubere Ablage im Pilot-Bereich.
  • Ein Ansprechpartner für Recht/DSGVO (AVVs, Klassifikation).
  • Bereitschaft, Prozesse anzupassen (Change-Management).
  • Eine verantwortliche Person fürs Brain nach dem Pilot ("Owner").

Woran wir Erfolg messen

  • Zeit gespart pro Woche (Stunden, konkret pro Rolle).
  • Protect: bearbeitete Fälle, Takedown-Geschwindigkeit, zurückgeholte Reichweite.
  • Reports: Durchlaufzeit von Tagen auf Minuten.
  • Adoption: nutzen die Menschen es freiwillig?
  • Kosten pro Use Case im Budget-Rahmen.
Phase 02-3 Wochen · bezahlt

Discovery & Audit

Systeme, Datenquellen, Rechtelage, Pain-Points, Tool-Stack aufnehmen. Use Cases priorisieren, Architektur-Skizze, Sicherheits- und Kostenmodell. Ergebnis: belastbarer Umsetzungsplan plus Business Case. Niedriges Commitment, hoher Klarheitsgewinn.

Phase 14-6 Wochen

Pilot

1-2 Use Cases (Protect-Monitoring + Partner-Reports), ein Team, echte Daten, echte Freigabe-Tore. Ergebnis: funktionierender Agent im Alltag plus gemessener ROI.

Phase 2ein Quartal

Company-Brain-Kern + Ausbau

Knowledge Layer produktiv, Identität und Rechte sauber, 4-5 Use Cases live, Interfaces in Slack/Teams, Governance und Kosten-Guardrails scharf. Ergebnis: das Brain ist Teil des Betriebs.

Phase 3fortlaufend

Skalierung & Autonomie

Mehr Rollen-Agenten, mehr Autonomie für bewährte Aktionsklassen, nächtliche Automationen, netzwerkweites Matching. Athletia betreibt zunehmend selbst.

Wer das begleitet

HIL liefert die ganze Kette

Nicht nur eine Folie, sondern von der Idee bis zum laufenden Betrieb, und dann Athletia unabhängig machen.

Strategie & Discovery

Denken, priorisieren, Business Case. Genau das, was Lukas angefragt hat: jemand, der grundsätzlich drüber nachdenkt.

Architektur & Bau

Das Brain wirklich hinstellen. HIL-Boutique plus Bau-Erfahrung aus dem produktiven Eigenbetrieb der Architektur.

Enablement (Academy)

Athletias Team wird über die HIL Academy befähigt, das Brain selbst zu bedienen und auszubauen. Kein Vendor-Lock-in. Compliance-Hebel: Art. 4 EU AI Act verpflichtet Athletia seit 02/2025 zu einem KI-Schulungsnachweis (Bußgeld bis 15 Mio. €). Die Academy liefert genau diesen Nachweis, also Pflicht statt Kür.

Nächster Schritt: ein bezahltes Discovery (2-3 Wochen). Am Ende steht ein priorisierter Use-Case-Plan, eine Architektur-Skizze, ein Sicherheits- und Kostenmodell und ein Business Case. Danach entscheidet Athletia über den Pilot. Niedriges Risiko, sofortiger Wert, sauberer Einstieg.

Fragen fürs Gespräch mit Lukas

  • Was hakt konkret intern? Wo geht die meiste Zeit verloren?
  • Welche Systeme (CMS, Ad Manager, CRM, Rechte-Tooling, Ablage)?
  • Wie sensibel sind die Daten, wer darf was sehen?
  • Gibt es schon KI-Ansätze intern? Was lief, was nicht?
  • Budget- und Zeitrahmen-Vorstellung?
  • Macht Lukas das zur Chefsache (Sponsor)?