AusgangslageGraff Digital-Session
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Wo ihr heute steht

Ihr seid keine Buchhandlung mit Instagram-Kanal.

Ihr seid einer der sichtbarsten Adressen im deutschsprachigen New Adult. Das ist die Ausgangslage, über die wir reden.

69k
Follower auf Instagram, dazu rund 39k auf TikTok
~50
Signier-Aktionen, Vorbestellungen je Titel zwischen 30 und 2.000
30%
des Umsatzes laufen bereits online
16m²
erster eigener Stand in Frankfurt, New-Adult-Halle 1.2

Zahlen aus öffentlichen Quellen (Börsenblatt, eure Kanäle), Stand August 2026. Die echten Werte habt ihr, ich schaue gern gemeinsam drauf.

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AusgangslageGraff Digital-Session
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Was daran ungewöhnlich ist

Ihr habt ein Format erfunden, das die Branche kopiert.

Signierenpersonalisierte Signier-Aktionen sind im deutschsprachigen Romance-Segment heute Standard, weil ihr sie zum Standard gemacht habt
VorkasseVorbestellung heißt: Umsatz vor Einkauf, planbare Menge, kein Lagerrisiko
AnreiseLesungen, Cover-Release-Partys und Late-Night-Shopping holen Kundschaft aus dem ganzen Land nach Braunschweig

„Vorbestellung ist der beste Kanal, den eine Buchhandlung haben kann. Ihr wisst vorher, was ihr verkauft.“

Warum ich hier ansetzen würde
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Der EngpassGraff Digital-Session
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Und jetzt der unangenehme Teil

Die Reichweite gehört euch. Der Laden dahinter nicht.

graff.de und signieraktion.graff.de laufen beide auf dem Libri-Baukasten. Das ist bequem und war richtig. Es kostet euch aber genau das, was ihr für den nächsten Schritt braucht.

Die Kundendaten liegen nicht bei euch Kein sauberes Segment nach Genre, Autorin oder Vorbestellung. Wiederansprache bleibt Zufall.
Ihr könnt Aktionen nicht messen Welche Signier-Aktion welchen Umsatz gebracht hat, lässt sich heute nicht sauber beziffern.
Beratung findet online nicht statt Im Laden euer größter Vorteil. Online ein Suchschlitz wie überall sonst auch.
Auch Tickets laufen außer Haus Der Verkauf über Konzertkasse.de erzeugt Besucher, aber keine Kundenbeziehung bei euch.
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Ebene 1 von 3Wochen · geringe Investition
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Ebene 1 · Online-Marketing schärfen

Holt euch zurück, was ihr schon verdient habt.

Eigene E-Mail-Liste Raus aus dem Baukasten-Newsletter, rein in ein System mit Segmenten nach Genre, Autorin und Vorbestellung. Das mit Abstand wertvollste Asset, das ihr noch nicht habt.
Warteliste statt Startchaos Wer sich für eine Aktion vormerkt, bekommt beim nächsten Mal die Mail. Aus einem Verkauf wird eine Beziehung.
Eine Zahl pro Aktion Eigenes Tracking, damit nach jeder Signier-Aktion feststeht, was sie an Umsatz gebracht hat.
Sichtbar bei Kaufabsicht „Signierte Ausgabe" plus Autorinnenname wird gesucht. Diese Seiten gehören optimiert und beworben, sonst nichts.
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Ebene 2 von 3Monate · mittlere Investition
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Ebene 2 · Mehr Bücher online verkaufen

Aus Aktionen wird ein Takt.

Signieren als Drop Fester Termin im Monat, Countdown, limitierte Farbschnitt-Editionen. Die Community lernt, wann sie hinschauen muss.
Abo sichtbar machen Das Bücherabo gibt es schon und niemand sieht es. Kuratiert nach Genre passt es exakt auf eure Leute.
Bundles zur Buchmesse Der eigene Stand in Frankfurt ist eine Verkaufsfläche, nicht nur ein Auftritt. Merch und Buch zusammen denken.

Hier stoßt ihr an die Grenze: Was davon geht, entscheidet der Baukasten, nicht ihr. Damit sind wir bei Ebene 3.

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Ebene 3 von 3Grundsatzentscheidung
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Ebene 3 · Weitere digitale Anpassungen

Das, worüber ich eigentlich reden will.

Beratung statt Suchschlitz „Ich suche etwas Leichtes für den Urlaub, nicht zu düster." Genau das könnt ihr im Laden. Online kann es niemand. Euer Kern, digital übersetzt. Nicht Amazon nachbauen.
Backoffice entlasten Signier-Logistik, Bestellabwicklung, Kundenservice-Mails. Stunden, die niemand sieht und alle spüren.
Community bei euch, nicht bei Meta Leselisten, Bewertungen, Clubs. Heute passiert das in Instagram-Kommentaren und gehört einem Konzern in Kalifornien.
Wissen im Haus halten Was euer Team über Titel, Kundschaft und Aktionen weiß, an einem Ort und abrufbar, ohne jemanden zu fragen.
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Warum es sich rechnetGraff Digital-Session
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Der Rückenwind, den nur ihr habt

Amazon darf euch nicht unterbieten.

„Der Preis ist gesetzlich fix. Also entscheidet alles andere: Erlebnis, Verfügbarkeit, Beziehung.“

Buchpreisbindung in DE, AT und CH
Kein Preiskampfjeder Euro, den ihr investiert, geht in Erlebnis und Bindung statt in Rabatte, die euch nur Marge kosten
Eure Stärke zähltBeratung, Signieren, Events. Das sind genau die Felder, auf denen ein Konzern nicht gewinnt
ZeitfensterBook Depository ist weg, Goodreads ist verhasst. Für eine glaubwürdige Alternative ist gerade Platz
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Die eine EntscheidungGraff Digital-Session
Baukasten weiter oder eigener Shop

Das ist die Weiche. Alles andere hängt daran.

FrageBeim Libri-Baukasten bleibenEigener Shop
Aufwandkeiner, läuftProjekt mit Warenwirtschaft-Anbindung, ehrlicherweise mehrere Monate
Kostenlaufende Gebühr, planbarInvestition am Anfang, danach niedriger laufend
Kundendatennicht wirklich eurevollständig eure
Was ihr bauen dürftwas der Baukasten vorsiehtalles aus Ebene 2 und 3
Risikoihr wachst weiter in ein System hinein, das euch nicht gehörtihr braucht jemanden, der es dauerhaft betreut

Ich verkaufe euch hier keinen Shop. Ich will nur, dass ihr die Frage bewusst entscheidet, bevor die nächste Wachstumsstufe sie für euch entscheidet.

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Nächster SchrittGraff Digital-Session
Mein Vorschlag

Klein anfangen, an einer echten Aktion.

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Zahlen auf den Tisch

Eine Woche: Was bringt welcher Kanal, wie groß ist die E-Mail-Liste wirklich, was kostet und erlaubt der Baukasten.

Aufwand: gering
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Eine Aktion als Pilot

Die nächste Signier-Aktion mit Warteliste, eigener Mailstrecke und sauberem Tracking durchziehen. Ein Titel, kein Umbau.

Aufwand: überschaubar
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Danach entscheiden

Mit einer echten Zahl aus dem Pilot fällt die Shop-Frage von selbst. Vorher ist sie Geschmackssache.

Entscheidung im Herbst

Der Pilot läuft vor Frankfurt. Dann könnt ihr die Messe schon mit der neuen Mechanik fahren.

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