AI-Boutique Deutschland06.07.2026 · vertraulich

Deutschland-Aufbau der AI-Boutique

Wie du den ersten Deal machst, ohne dich zu verwetten. Startplan zum Gespräch mit Seb (High Intent Labs).
Nicolas Meibohm · LMNO · Arbeitspapier v3
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Ausgangslage06.07.2026
Was auf dem Tisch liegt

Kleine AI-Beratung, noch auf Freundschaftsbasis, jetzt mit Partnerschafts-Frage.

  • Team: Seb plus zwei ehemalige Kolleginnen. Curriculum überarbeitet, erste Kohorten gelaufen, CTO liefert Technik + Kredibilität.
  • Noch keine Struktur: Keine Limited, keine Einheit. Jeder Freelancer, jeder stellt seine Rechnung, ein Anteil geht an die London-Basis.
  • Aktueller Split: Lead + Marke + Unterlagen von der Firma = 50/50. Selbst akquiriert = 70/30 (du behältst 70).
  • Neu: Die anderen fragen nach echter Partnerschaft mit Equity für alle Treibenden. Kommt später, gemeinsam.
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Der Angle06.07.2026
Erst liefern. Dann reden.
Schritt eins ist Cash: einen echten Deal liefern, Rechnung schreiben, sehen ob die Zusammenarbeit trägt. Kein Post, keine Verhandlung. Die Partnerschaft ist eine spätere, gemeinsame Entscheidung aller Beteiligten.
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Der Angle06.07.2026
Die eine Unterscheidung, die alles trägt

Zwei Deals, nacheinander. Jetzt zählt nur der erste.

1. Der Betriebs-Deal — jetzt

Liefern, Rechnungen schreiben, Umsatz-Split je Projekt (50/50, 70/30). Cash und der Beweis, dass die Zusammenarbeit trägt.

2. Der Eigentums-Deal — später

Equity an der Einheit. Kommt als einmaliger, gemeinsamer Schritt aller Beteiligten, wenn klar ist dass etwas trägt. Wird nicht für Deutschland vorgezogen.

Prinzip

Equity wird verdient, nicht vorab verhandelt. Deine Aufgabe jetzt: über die ersten gelieferten Deals zum offensichtlichen Teil dieser späteren Partnerschaft werden.

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Der erste Deal06.07.2026
Wie du reinkommst

Über Sebs Overflow, nicht über einen Post.

Ein LinkedIn-Post jetzt fühlt sich falsch an, zu Recht. Der natürliche Einstieg ist ein Deal, den Seb nicht schafft. Du warst schon in einem seiner Kurse, also brauchst du keinen langen Anlauf: Kurszugang, ein, zwei Sessions begleiten, dann machst du es selbst.
Schritt 1

Kurszugang

Zugang zu den Materialien, alles in Ruhe durchgehen.

Schritt 2

1-2 Sessions begleiten

Nochmal live sehen, wie er den Raum führt.

Schritt 3

Solo durchführen

Du übernimmst einen Deal komplett, Seb nur Backup.

Schritt 4

Erste Rechnung

Geliefert, abgerechnet. Proof im Kasten.

Läuft das gut, machst du auf und nutzt dein LinkedIn und dein Netzwerk.
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Danach06.07.2026
Erst nach dem ersten gelieferten Deal

Dann dein eigener Kanal: netzwerk-getrieben, Scale-ups im Kern.

Angebot scharf machen, über LinkedIn und Netzwerk raustragen, schauen für wen es zündet. Scale-ups sind der klare Kern, der Rest eine bunte Mischung aus Reichweite und Kontakten.
  • Scale-ups: Dein warmes Terrain, schnelle Zyklen, spürbarer AI-Druck. Der Startmotor.
  • Medien: Latent, nicht Speerspitze. Springer ist über deinen Freund weitgehend abgedeckt, du gehst nicht ins Gehege. Einzelne eigene Kontakte mitnehmen, mehr nicht.
  • Prinzip: Das Angebot findet das Vertical, nicht umgekehrt. Wer zuerst zahlt, zeigt dir die Nische.
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Das Geschäft06.07.2026
Wo das Geld wirklich liegt

Das Training ist der Türöffner. Die Implementierung ist das Geschäft.

Wedge

Workshop / Training

Curriculum, Hausaufgaben, Ideen einsammeln. Leicht zu liefern, gut skalierbar über ein Trainer-Team.

Brücke

"Jetzt umsetzen"

Nach dem Workshop kommen die CEOs: bitte implementiert das. Hier kippt es ins echte Consulting.

Das Geschäft

AI-Strategie + Struktur

Mit Team ins Unternehmen, Strukturanalyse, KI-Strategie bauen. Accenture-Terrain, hohe Marge, dein Bau.

Konsequenz: Die Implementierung darf nicht die volle Referral-Gebühr des Trainings tragen. Das ist dein Team und dein Risiko, dafür brauchst du einen eigenen, niedrigen Satz.
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Deine Rolle06.07.2026
Was du machst, was du delegierst

Du landest und denkst. Andere liefern die Workshops.

  • Deine Stärke: Inhalt, Ideen skizzieren, Zugang schaffen, das Angebot verkaufen, die Implementierung designen.
  • Nicht deine Rolle: Der Workshop-Vollprofi zu sein. Musst du auch nicht.
  • Der Bench: 1 bis 2 Trainer in der Hinterhand (freelance, kein Personal), an die du Workshops übergibst. Früh aufbauen, leicht halten.
  • Achtung Marge: Sobald andere liefern, ist Delivery ein Kostenblock. Klären: gilt dein Split vor oder nach deinen Liefer-Kosten?
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Anfragen06.07.2026
Welche Leads du nimmst

Drei Körbe. Sofort sortierbar.

1

Übernehmen

Aus Sebs Pipeline: alles was er kapazitiv nicht schafft, plus DACH und deutschsprachig, plus EN-Kunden mit EU-Lieferung. Läuft im 50/50. Dein erster Deal.

2

Selbst jagen

Später: dein warmes Netz, LinkedIn-Reichweite, QIMP-Scale-ups, LMNO-Kunden, Braunschweig. Läuft im 70/30.

3

Liegen lassen

Springer-Medien (Freund), zu klein/unprofitabel, alles mit QIMP-Interessenkonflikt.

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Die Zahlen06.07.2026
Ist 30 oder 50 fair

Kommt drauf an, wer was mitbringt. Meine Sicht:

ModusFirmen-AnteilFair?
Firma bringt Lead + Marke + Curriculum50 %Fair für den Start. Ihr Kunde, ihre IP. Gilt für deinen ersten Overflow-Deal.
Du akquirierst selbst20 bis 30 %30 % ist üppig sobald Equity dazukommt. 20 % fair als reine Lizenz.
Implementierung / Consultingeigener, niedriger SatzDein Team, dein Risiko. Darf nicht die volle Trainings-Gebühr tragen.
Abrechnung geklärt: HIL stellt dem Kunden die Rechnung, du stellst HIL deine Rechnung für deinen Anteil.
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Eigentum06.07.2026
Wie die Partnerschaft real entsteht

Gemeinsam, einmal, nachdem etwas trägt.

Niemand vergibt Anteile für ein Land, dessen Betrieb er noch nicht kennt. Erst Zusammenarbeit beweisen, dann setzen sich alle Beteiligten (die zwei, Seb, wohl der CTO, du) zusammen und bauen ein partnerschaftliches Konstrukt. Deine Aufgabe bis dahin: zum offensichtlichen Teil dieser Runde werden.
  • Sichtbar Wert schaffen: gelieferte Deals, deutsche Pipeline, echter Umsatz. Das ist deine Eintrittskarte, nicht ein Titel.
  • Curriculum-DE mitdenken: die Lokalisierung für deine Kundengruppen ist ein Asset, das du baust. Später fair anrechnen, jetzt kein Streitpunkt.
  • Sauber gegen QIMP abgrenzen: additiv, kein Kannibalisieren, kein Interessenkonflikt.
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Werbematerial06.07.2026
Was du brauchst, wenn du aufmachst

Minimal, aber scharf. Erst nach dem ersten gelieferten Deal.

  • One-Pager (DE/EN): Das Angebot auf einer Seite. Preis, Umfang, Ergebnis.
  • Landingpage: Auf deinem Stack in Stunden live. Subdomain zum Start.
  • LinkedIn-Aufschlag: Ein Post, der Rolle und Angebot setzt, jetzt glaubwürdig weil du geliefert hast. Deine Stimme, kein Marketing-Sprech.
  • 2 bis 3 Case-Snippets: aus deinen Deals und den London-Kohorten, mit Sebs Freigabe.
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Der Plan06.07.2026
Vier Phasen

Vom Overflow-Deal zur Deutschland-Frage.

Phase 0

Seb ansprechen

Kurszugang + Overflow-Deal erfragen, ein, zwei Sessions begleiten. Firma kurz prüfen.

Diese Woche
Phase 1

Erster Deal

Materialien durchgehen, begleiten, solo durchführen, erste Rechnung an HIL.

Wochen, nicht Monate
Phase 2

Aufmachen

Angebot + One-Pager + LinkedIn, eigene Pipeline über Netzwerk, 1 bis 2 Trainer aufbauen.

nach Proof
Phase 3

Deutschland-Einheit

Wenn es zieht: Implementierung upsellen, dann gemeinsam mit allen die Partnerschaft und Equity bauen.

wenn es trägt
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Nächster Schritt06.07.2026
Geklärt: kein Post jetzt. Einstieg über Sebs Overflow, erst liefern, dann aufmachen.
Ein Gespräch mit Seb, drei Dinge klären. Den Rest baue ich, wenn du aufmachst.
1. Der Kurszugang
Zugang zu Curriculum und Materialien, damit du alles durchgehen kannst. Deine wichtigste Bitte.
2. Der Deal
Welchen Auftrag schafft Seb gerade nicht? Den übernimmst du, nach 1-2 begleiteten Sessions.
3. Die Abrechnung
Geklärt: HIL rechnet den Kunden ab, du rechnest HIL ab (50/50). Nichts weiter zu verhandeln.
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