Entwurf für das Gespräch mit Lukas Klumpe · intern · noch nicht mit Athletia geteilt
● Visualisiert · Kästchen & Pfeile

Wie die Technik zusammenhängt, und wer was sehen darf.

Zwei Bilder statt viel Text: einmal der technische Aufbau (welche Systeme docken an, was passiert dazwischen), einmal der Datenfluss (wer stellt eine Frage, was darf er sehen, was bleibt draußen).

HIL für Lukas Klumpe · Athletia Sports GmbH · Juli 2026 · Details in Company-Brain-Analyse & Integrations-Playbook

Bild 1

Technik-Architektur: von der Quelle bis zum Menschen

Von oben nach unten lesen: Werkzeuge, die Athletia heute schon nutzt (oben), fließen über eine Einlese-Schicht in ein durchsuchbares Gedächtnis. Ein Verteiler ("Orchestrator") schickt Aufgaben an Rollen-Agenten, die über klar begrenzte Werkzeuge handeln, und Menschen docken über Chat und Dashboards an.

🛡 Governance & SicherheitRechte · DSGVO · Audit-Log · Prompt-Injection-Abwehr — liegt über jeder Schicht, nicht nur oben drauf
YouTube CMSContent-ID, Kanäle
📊
Ad ManagerKampagnen, Vermarktung
🗂
CRMPartner & Kunden
📁
Drive / DocsDokumente, Verträge
Gmailfunktionale Postfächer
🎙
MeetingsNotetaker, team-geteilt
💬
Slack / TeamsChat-Historie
🔌
Connectors / Ingestionjedes Dokument bekommt sofort ein Zugriffs-Label (wem gehört es, wer darf es sehen)
🧩
Knowledge Layerdurchsuchbares Gedächtnis (RAG) — aber Rechte werden schon beim Abruf geprüft, nicht erst in der Antwort
🧠
Orchestratornimmt eine Aufgabe an, holt erlaubtes Wissen, verteilt an die passende Rolle
📡
Channel-AgentReach
💼
Sales-AgentAdvertise
🛡
Rights-AgentProtect
📈
Analyse-AgentAnalyse
🗃
Ops-AgentInterne Abläufe
🔒
Action LayerMail senden, Report bauen, CMS-Aktion, Takedown — kritische Aktionen nur mit menschlicher Freigabe (Freigabe-Tor)
💬
Slack / Teams"@Brain, bau mir…"
📊
DashboardsReports, Monitoring
E-Mail-TriggerAnfrage rein → Agent bearbeitet
Menschen docken hier an — das Brain kommt zu den Leuten, nicht die Leute zu einem neuen Tool.
Einfach gesagt: Oben stehen die Werkzeuge, die es bei Athletia schon gibt. In der Mitte sitzt ein Verteiler, der wie ein guter Assistent Aufgaben an die richtige Fachperson weiterreicht, nur dass die "Fachperson" hier ein Agent mit Rollen-Wissen ist. Unten kommt das Ergebnis dort an, wo das Team ohnehin schon arbeitet.
Bild 2

Datenflüsse & Nutzerrechte: wer sieht was, wann

Die Kernfrage, die Lukas stellen wird: "wird durch das Brain nicht plötzlich alles für jeden durchsuchbar?" Antwort: nein, wenn die Rechteprüfung vor dem Abruf passiert, nicht danach. Zwei Beispiele.

🧑
Vermarkter, Team Astellt eine Frage im Chat
🪪
Identitäts-Checkwelche Google-Workspace-Gruppe?
🧮
Rechte-Filternur erlaubte Scopes passieren, vor dem Ranking
Eigene Deals + Team-Baselinekommt in den Kontext, Agent antwortet mit Quelle
Deal von Partner Bbleibt draußen — landet nie im Kontextfenster
Genau hier liegt der Unterschied zu einem naiven Aufbau: die Sperre sitzt im Abruf, nicht in der Hoffnung, dass das Modell schon nichts verrät.
🛡
Jede Abfrageegal ob erlaubt oder blockiert
🧾
Audit-Logwer, was, wann, mit welchem Ergebnis — lückenlos, unveränderbar

Anti-Pattern (vermeiden)

Ein Service-Account liest alle Postfächer/Ordner in einen gemeinsamen Topf, die Suche läuft drüber. Dann liegt technisch alles zusammen und jede Frage könnte theoretisch alles finden. Genau das ist das Leck.

Athletia-Prinzip

Jedes Dokument trägt sein Zugriffs-Label seit der Aufnahme. Scopes pro Team (Sales, Channel, Protect, Analyse, Ops/HR) plus Partner-Silos. Rechte kommen aus den bestehenden Google-Workspace-Gruppen, keine eigene Nutzerverwaltung.

Auf einen Blick

Rechte-Matrix: Rolle × Datenraum

Dieselbe Regel wie oben, jetzt für alle Rollen auf einmal. Grün = volle Sicht, Gelb = nur Zusammenfassungen, Blau = nur eigene Vorgänge, Orange = nur mit Freigabe, Grau = kein Zugriff.

RolleÖffentlichSales-BasisSales-SensibelVerträge/UmsatzProtectAnalyseHRPrivat
Vermarkter (IC)VVEA
Vermarktungs-LeadVVVVA
Channel-ManagerVA
Rights / ProtectVVVA
AnalystVAAV
HRVAV
GeschäftsführungVAFVAVF
Brain-Adminverwaltet nur Rechte · Inhalte nur per BG (Vier-Augen, protokolliert)
V — voll / Rohtext
A — nur Aggregat/Report
E — nur eigene Vorgänge
F — nur mit Freigabe + Audit
– — kein Zugriff
BG — Break-Glass (Notfall, Vier-Augen)
Grundregel: default-deny. Ohne Team-Mitgliedschaft kein Zugriff auf den Datenraum. Cross-Team-Fragen bekommen nur Aggregate oder brauchen eine Freigabe, nie den Rohtext einer fremden Abteilung.