Zwei Bilder statt viel Text: einmal der technische Aufbau (welche Systeme docken an, was passiert dazwischen), einmal der Datenfluss (wer stellt eine Frage, was darf er sehen, was bleibt draußen).
Von oben nach unten lesen: Werkzeuge, die Athletia heute schon nutzt (oben), fließen über eine Einlese-Schicht in ein durchsuchbares Gedächtnis. Ein Verteiler ("Orchestrator") schickt Aufgaben an Rollen-Agenten, die über klar begrenzte Werkzeuge handeln, und Menschen docken über Chat und Dashboards an.
Die Kernfrage, die Lukas stellen wird: "wird durch das Brain nicht plötzlich alles für jeden durchsuchbar?" Antwort: nein, wenn die Rechteprüfung vor dem Abruf passiert, nicht danach. Zwei Beispiele.
Ein Service-Account liest alle Postfächer/Ordner in einen gemeinsamen Topf, die Suche läuft drüber. Dann liegt technisch alles zusammen und jede Frage könnte theoretisch alles finden. Genau das ist das Leck.
Jedes Dokument trägt sein Zugriffs-Label seit der Aufnahme. Scopes pro Team (Sales, Channel, Protect, Analyse, Ops/HR) plus Partner-Silos. Rechte kommen aus den bestehenden Google-Workspace-Gruppen, keine eigene Nutzerverwaltung.
Dieselbe Regel wie oben, jetzt für alle Rollen auf einmal. Grün = volle Sicht, Gelb = nur Zusammenfassungen, Blau = nur eigene Vorgänge, Orange = nur mit Freigabe, Grau = kein Zugriff.
| Rolle | Öffentlich | Sales-Basis | Sales-Sensibel | Verträge/Umsatz | Protect | Analyse | HR | Privat |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermarkter (IC) | V | V | E | – | – | A | – | – |
| Vermarktungs-Lead | V | V | V | V | – | A | – | – |
| Channel-Manager | V | – | – | – | – | A | – | – |
| Rights / Protect | V | – | – | V | V | A | – | – |
| Analyst | V | A | – | – | A | V | – | – |
| HR | V | – | – | – | – | A | V | – |
| Geschäftsführung | V | A | F | V | A | V | F | – |
| Brain-Admin | verwaltet nur Rechte · Inhalte nur per BG (Vier-Augen, protokolliert) | – | ||||||