Entwurf für das Gespräch mit Lukas Klumpe · intern · noch nicht mit Athletia geteilt
● Vereins-Plattform · Brain pro Kunde

Vom Brain-Service zur Plattform, die kein Verein verlassen will.

Die Company-Brain-Analyse und das Integrations-Playbook beschreiben Athletias internes Brain. Dieses Konzept beschreibt das Produkt dahinter: ein eigenes Brain für jeden Vereins-Kunden, gestartet als Agenturleistung, gewachsen zur Plattform, auf der die kommerzielle Arbeit des Vereins tatsächlich stattfindet. Bewusst ohne Pricing und Geschäftsmodell, das ist ein eigenes Gespräch.

~80PeakDiver-Kunden als Startnetzwerk
4Stufen von Agentur zu Plattform
3Retention-Hebel, alle produktseitig
1Anker-Use-Case: Sponsoring-Decks

Erstellt von HIL (High Intent Labs) für Lukas Klumpe · Athletia Sports GmbH / LIQE · Juli 2026 · Baut auf Company-Brain-Analyse, Integrations-Playbook & Technik & Datenflüsse auf

Einordnung

Ein anderes Produkt als das interne Brain

Aus dem Call vom 28.07.: die Aufspaltung in LIQE (Content/Creation) und Rights-Management kommt im Oktober, PeakDiver wandert unter LIQE. Die AI-Strategie dahinter heißt "Brain pro Kunde". Dieses Dokument macht daraus ein umsetzbares Konzept.

Was bisher da ist

Die ersten drei Deliverables behandeln Athletias internes Company Brain: wie ~150 Mitarbeitende effizienter arbeiten. Architektur, 16 Use Cases, Sicherheit, Integrationsreihenfolge.

Was hier neu ist

Ein Brain pro Vereins-Kunde, von LIQE gebaut und betrieben. Kein Overlap zwischen Kunden, aber anonymisiertes Benchmarking über das Netzwerk. Der Moat sind die plattformübergreifenden Daten, nicht die Foundation Models.

Die strategische Vorgabe

Maximale Kundenbindung, aber produktseitig verdient, nicht vertraglich erzwungen. Ein Verein bleibt, weil das Brain ihm mehr Wert liefert als jede Alternative, nicht weil ein Vertrag ihn festhält.

Stufe 1: Agenturleistung

Der Anker-Use-Case: Sponsoring-Unterlagen auf Knopfdruck

Das Beispiel aus dem Call: Vodafone will ein Sponsoring-Paket beim 1. FC Köln. Heute sammelt ein Sales-Mitarbeiter tagelang Daten zusammen und baut manuell ein Deck. Mit dem Brain dauert das Stunden.

1Das Brain zieht

PeakDiver-Performance-Daten (Reichweite, Engagement, Zielgruppen je Plattform), die eigene Sponsoring-Historie des Vereins und anonymisierte Benchmark-Werte aus dem Netzwerk.

2Es entsteht ein Entwurf

Zielgruppen-Fit-Argumentation (warum passt Vodafones Zielgruppe zu Kölns Fanbase), Kennzahlen-Slides, Angebots-Grundgerüst. Mit Benchmark ist der Fit ein Beleg, ohne nur eine Behauptung.

3Ein Mensch liefert

LIQE prüft, passt an, liefert an den Verein. In Stufe 1 ist das explizit eine Agenturleistung: der Verein bekommt Ergebnisse, kein Tool. Das Brain ist LIQEs interner Hebel.

Der Leistungskatalog im Überblick

LeistungWas der Verein bekommtDatenbasis
Sponsoring-Deck-GenerierungFertiger Angebots-/Pitch-Entwurf für einen konkreten Sponsoring-KontaktPeakDiver + Vereins-Historie + Benchmark
Performance-Reports mit EinordnungNicht nur Zahlen: "euer Engagement liegt X% über dem Netzwerk-Schnitt, hier sind die drei Gründe"PeakDiver + Benchmark
Zielgruppen-/Fan-Profil-ReportsWer die Fanbase wirklich ist, als Grundlage für Sponsoring und Content-PlanungPeakDiver + ggf. Vereins-CRM
Renewal-VorbereitungFrühwarnung + Argumentationshilfe, wenn ein Sponsor Anzeichen für Nicht-Verlängerung zeigtSponsoring-Historie + Engagement-Trend
Wissens-Ablage der BeziehungJede Verhandlung, jedes Preismodell, jede Reaktion bleibt erhalten, auch bei Personalwechsel im VereinVereins-eigene Historie
Wettbewerbs-Einordnung: Blinkfire, Zoomph und Hookit besetzen die Sponsoring-Bewertungs-Nische als Punktlösungen (Logo-Erkennung, Exposure-Werte). LIQE gewinnt nicht als Nachbau, sondern über Datenbreite: PeakDiver (owned/earned über alle Plattformen) plus Rights-Know-how plus Vereins-Historie in einem Brain. Die Punktlösungen bewerten Sichtbarkeit; das Brain macht daraus verkaufsfertige Unterlagen und erinnert sich an jede frühere Verhandlung.
Architektur & Phasenmodell

Ein Brain pro Kunde, eine Benchmark-Ebene darüber

Die Grundarchitektur ist dieselbe wie im internen Athletia-Brain. Neu ist die Mandanten-Dimension: so viele Brains wie Kunden, plus eine einzige Schicht, in der ausschließlich anonymisierte Aggregate zusammenfließen.

7
Governance / DSGVO
Mandantentrennung quer über allem, pro Kunde durchgesetzt, Audit-Log lückenlos
6
Benchmark-Ebene
Einzige kundenübergreifende Schicht: nur Kennzahlen und Perzentile, nie Rohdaten, Mindest-Kohortengröße (k-Anonymität)
5
Interfaces
Deck-/Report-Export (Stufe 1) → Dashboard/Chat (Stufe 2) → Self-Service-Portal (Stufe 3+)
4
Action Layer
Deck-Generator, Report-Builder, Kampagnen-Generator, später Ticketing-/Merch-Aktionen
3
Orchestration
Kunden-Brain: Planner plus Rollen-Agenten je Vereins-Abteilung
2
Knowledge Layer
Vereins-eigenes Wissen (RAG), strikt mandantengetrennt, kein Zugriff über Kundengrenzen
1
Connectors
PeakDiver (bereits da), Vereins-CRM, Ticketing, Merch-Shop, Sponsoring-Historie
Schicht 1 bis 4 existiert pro Kunde separat (eigener Vektor-Speicher, eigene Agenten-Konfiguration). Schicht 6 ist die einzige Stelle, an der Daten kundenübergreifend zusammenfließen, ausschließlich als Aggregat.

Vier Stufen von Agentur zu Plattform

Kein Kunde wird in eine höhere Stufe "verkauft". Er wächst dorthin, weil die Nutzung es zeigt. Der Wert entsteht schon in Stufe 1, ohne dass die Plattform existieren muss.

StufeNameWas der Verein bekommtWer bedient das BrainÜbergangskriterium
1Agentur-Service (Managed Brain)Fertige Ergebnisse auf Anfrage: Decks, Reports, ArgumentationshilfenLIQE-Team, Brain im HintergrundWiederkehrende gleichartige Anfragen, genug Volumen für Standard-Workflows
2Co-Pilot / Self-Service lightEigenes Chat-/Dashboard-Interface, Standard-Anfragen selbst anstoßenVereins-Mitarbeiter + LIQE als Freigabe-InstanzFehlerquote niedrig, aktive regelmäßige Nutzung
3Self-Service-PlattformDirekter Zugriff aufs eigene Brain über mehrere AbteilungenVereins-Mitarbeiter selbst, mehrere RollenMehrere Abteilungen nutzen es unabhängig, Datenbasis breit genug
4Vollintegrierte Vereins-PlattformSponsoring, Content, Ticketing, Merch, CRM in einem System, das operative Rückgrat der kommerziellen SeiteVerein im Alltag, LIQE liefert Infrastruktur + BenchmarkingNur für Kunden mit Kapazität und Ambition, nicht jeder muss hierhin
Bauhinweis: Stufe 3/4 wird technisch erst gebaut, wenn mehrere Kunden organisch von Stufe 1 nach 2 gewachsen sind und dieselben Muster zeigen. Alles andere wäre eine Wette auf unbestätigte Nachfrage. Gleiches Ausstiegstor-Prinzip wie im Integrations-Playbook: jede Stufe endet mit einer ehrlichen Bewertung, ob die nächste sich lohnt.
Warum ein Verein bleibt

Drei Retention-Hebel, alle produktseitig

Die Frage ist nicht "wie halten wir den Verein vertraglich fest", sondern "warum sollte er jemals wechseln wollen". Drei Mechanismen, die sich gegenseitig verstärken.

1Datenhistorie

Jeder Monat macht das eigene Brain wertvoller: nach drei Jahren kennt Kölns Brain jede Verhandlung, jedes Preismodell, jeden Kampagnen-Erfolg. Ein neuer Anbieter fängt bei Null an.

Institutionelles Gedächtnis statt austauschbares Tool.

Funktioniert nur mit proprietären Ergebnisdaten (Deal gewonnen/verloren), nicht mit öffentlichen Social-Daten allein. Deshalb greift Hebel 1 erst voll, wenn Hebel 3 steht.

2Benchmarking-Netzwerk

Nur LIQE kann beantworten "was ist marktüblich für ein Paket wie Vodafone/Köln bei dieser Reichweite", weil nur LIQE über ~80 Kunden aggregiert. Je mehr Vereine, desto wertvoller für jeden einzelnen.

Wer geht, verliert die Vergleichsbasis, die er mit aufgebaut hat.

Das Netzwerk existiert mit PeakDiver im Kern schon, das ist der seltene Startvorteil.

3Eingebettete Workflows

Sobald Sponsoring-Pipeline, Content-Freigaben und Kampagnen über die Plattform laufen, ist ein Wechsel kein Tool-Tausch mehr, sondern der Neuaufbau operativer Infrastruktur.

Derselbe Effekt wie bei CRM/ERP: echte Arbeit bindet.

Entsteht ab Stufe 2 und wächst mit jeder Abteilung, die dazukommt.

Ausdrücklich kein Knebelvertrag: Datenportabilität und Exportrecht gehören ins Vertragswerk, gerade weil sie die Botschaft glaubwürdig machen. Ein Verein, der sich eingesperrt fühlt, teilt keine sensiblen CRM- und Sponsoring-Daten, und ohne diese Daten gibt es keine Stufe 2 bis 4. Empirischer Beleg: Vertical-SaaS mit eingebetteten Workflows und Datenhistorie hält 91-96% des Bestandsumsatzes pro Jahr, horizontale Tools 78-85% (Tidemark Benchmark 2025). Der Treiber ist messbar das Produkt, nicht die Vertragsbindung.
Je Vereins-Abteilung

Ein Mechanismus, viele Abteilungen

Jede Zeile ist im Kern das Vodafone/Köln-Muster: proprietäre Vereinsdaten plus anonymisiertes Benchmarking plus generierter Entwurf, den ein Mensch freigibt. Nur Datensatz und Ausgabeform ändern sich. Deshalb reicht eine Architektur für alles.

AbteilungUse CaseWas das Brain liefertAb Stufe
Sponsoring / SalesAutomatisierte Sponsoring-DecksZielgruppen-Fit, Kennzahlen, Angebots-Entwurf1
Renewal-FrühwarnungSignal bei Anzeichen für Nicht-Verlängerung1-2
Inbound-Anfragen qualifizierenVorsortierung und Routing eingehender Anfragen2
Benchmark-gestützte PreisverhandlungNetzwerk-Vergleichswerte als Argumentationsgrundlage2
ContentPerformance-Reports mit HandlungsempfehlungEinordnung und nächste Schritte je Kanal/Format1
Netzwerk-BenchmarkingEigener Content im Vergleich zu ähnlichen Vereinen, anonymisiert1-2
Kampagnen-Ideen zu Sponsoring-MomentenContent-Vorschläge passend zu laufenden Paketen2-3
TicketingNachfrage-Prognose je SpielVorhersage schwacher/starker Spiele für Promo-Entscheidungen2-3
Promo-Kampagnen für schwache SpieleZielgruppen-spezifischer Kampagnen-Entwurf3
Dauerkarten-AbwanderungsrisikoFrühwarnung, welche Inhaber wahrscheinlich nicht verlängern3
MerchKampagnen an Content-Momente gekoppeltVorschläge abgestimmt auf virale Momente oder Sponsoring-Launches3
Sortiments-/Nachfrage-AbgleichWelche Produkte zu welchen Fan-Segmenten passen3-4
CRMEinheitliches Fan-/KundenbildTicketing-, Merch- und Engagement-Daten je Fan, mandantensicher3-4
Abwanderungsrisiko MitgliederFrühindikator plus personalisierte Ansprache-Vorschläge3-4
Cross-Sell über AbteilungenGemeinsame Pakete für Sponsoring + Ticketing + Merch bei einer Marke4
Integration statt Ersatz: Die Vereine haben ihre Systeme schon. Der 1. FC Köln fährt CRM, Ticketing, Merch und Fan-Service auf Salesforce (~200.000 Fans im "Mein-FC-Account"), andere Bundesligisten bündeln über EVENTIM.Tixx. Die Use Cases ab Stufe 3 docken per Connector an diese Systeme an, dasselbe Prinzip wie im Integrations-Playbook. Ein Brain, das Salesforce ersetzen will, verliert; ein Brain, das Salesforce schlauer macht, gewinnt.
Rollout

Mit dem Bestand starten, nicht mit Neukunden

LIQE hat mit PeakDiver bereits ~80 Kunden, echte Datenzugänge und Vertrauen. Der Rollout nutzt diese Basis. Das ist der Startvorteil, den ein Wettbewerber bei Null nicht hat.

Phase ALeuchtturm

1-2 Leuchtturm-Kunden, genau ein Use Case

Bestehende PeakDiver-Kunden mit aktiver Sponsoring-Funktion, guter Datenlage und internem Fürsprecher. Nur die Sponsoring-Deck-Generierung, damit der erste Erfolg schnell sichtbar und messbar ist (Zeitersparnis, Deck-Anzahl, Qualität aus Vereins-Sicht).

Phase BAusbau

Mehr Use Cases für dieselben Kunden

Content-Reports, erste Renewal-Frühwarnung. Ziel: diese Kunden organisch Richtung Stufe 2 (Co-Pilot) bewegen, weil sie regelmäßig und ohne Reibung mit dem Brain arbeiten.

Phase CBreite

Segmentierter Rollout über den PeakDiver-Bestand

Die ~80 Bestandskunden nach Datenlage, Sponsoring-Aktivität und Kapazität segmentieren, je Segment den wertvollsten Use Case ausrollen. Jeder neue Kunde macht das Benchmarking für alle besser, das ist der eigentliche Skalierungshebel.

Phase DPlattform

Plattform-Investition erst bei bestätigter Nachfrage

Stufe 3/4 wird gebaut, wenn mehrere Kunden aus A/B eigenständig danach fragen bzw. das Nutzungsmuster es zeigt. Keine Plattform auf Verdacht.

Fundament, nicht Fußnote

DSGVO-Grundgerüst für den Mandanten-Fall

Analog zum Sicherheitsfundament der Company-Brain-Analyse, aber strenger: jeder "Partner" ist hier ein eigenständiger externer Kunde mit eigenem Vertrag.

Pflicht-Leitplanken vor dem Bau (aus dem Compliance-Gate, nicht optional):
  1. Echte Anonymisierung statt Pseudonymisierung. Bei kleinen Kohorten (wenige Vereine je Liga/Region) ist Re-Identifizierung über Kennzahlen-Rückschluss realistisch. Vor der Umsetzung wird die Aggregationsschwelle rechtlich und technisch geprüft.
  2. Rechtsgrundlage für Cross-Kunden-Benchmarking. Die bestehenden ~80 PeakDiver-Verträge decken plattformweites Benchmarking vermutlich nicht. Vor Launch: Vertragsanpassung oder Opt-in/Opt-out je Bestandskunde. Verbindliche Voraussetzung, keine Fußnote.
  3. Datenschutz-Folgenabschätzung (Art. 35 DSGVO), sobald das Benchmarking ein konkretes Feature wird: die Cross-Kunden-Aggregation ist systematisch und wiederkehrend.

1EU-Betrieb

Verarbeitung und Speicherung ausschließlich in der EU. AVV mit jedem Modell-/Infrastruktur-Anbieter. Kein Training auf Kundendaten, vertraglich zugesichert.

2Mandantentrennung als Grundprinzip

Eigener isolierter Datenraum je Kunde. Rechte werden in der Abrufschicht durchgesetzt, nicht in der Antwort: Kölns Brain kann technisch nicht auf Daten eines anderen Vereins zugreifen, egal wie die Anfrage formuliert ist.

3Verantwortlichkeit klar

Für Fan-/CRM-/Ticketing-Daten ist der Verein Controller, LIQE Auftragsverarbeiter. Ab Stufe 3/4 (echte Fan-Daten): DSFA für Profiling wie Abwanderungsrisiko, klare Rechtsgrundlage je Anwendungsfall.

4Anonymisierung als Verfahren

Nur Aggregate verlassen die Mandantengrenze (Perzentile, Bänder), nie Rohdaten. Mindest-Kohortengröße (k-Anonymität, z.B. mindestens 5 vergleichbare Vereine), sonst wird der Wert nicht angezeigt. Vertragsklausel mit Opt-out und Transparenz je Kunde.

5Datenportabilität

Vertraglich verankertes Exportrecht des Vereins für seine eigenen Daten. Kein Widerspruch zur Retention-Logik, sondern deren Voraussetzung.

6Zugriffssteuerung + Audit-Log

Ab Stufe 2 rollenbasierte Rechte im Verein (Sales sieht Sponsoring, Ticketing sieht Ticketing). Jede Brain-Aktion lückenlos protokolliert: Compliance-Nachweis und Vertrauensargument zugleich.

Das Muster ist erprobt: Sportradar FanID arbeitet mit einem Data Clean Room (Daten bleiben beim Rechteinhaber, nur geschützte Aggregation), KORE verkauft Benchmarking als Kern-Feature. LIQE erfindet hier nichts Riskantes, sondern übernimmt einen Industriestandard.
Markt-Beleg

Der Weg von Agentur zu Plattform ist erprobt

Keine Wette auf Neuland: die stärksten Vergleichsfälle aus der Sportindustrie zeigen genau diesen Übergang.

Two Circles + KORE Beste Blaupause

Sport-Marketing-/Datenagentur, hat 2024 die Sponsorship-Software KORE übernommen und bedient heute als Plattform 700+ Organisationen, darunter 118 der 154 großen US-Profiteams. Benchmarking ist das Kern-Feature. Exakt der Weg, den LIQE gehen würde.

Sportradar FanID

Data-Clean-Room-Muster für anonymisierte Aggregation in der Sportindustrie: Daten bleiben beim Rechteinhaber, Netzwerkwert entsteht trotzdem. Die technische Referenz für die Benchmark-Ebene.

Hudl / Wyscout

Managed Service wurde Self-Service-Plattform in der Sport-Videoanalyse: Vereine bedienen sich heute selbst, wo früher Analysten beauftragt wurden. Vereine gehen den Weg zu Self-Service mit, wenn der Wert stimmt.

Blinkfire / Zoomph / Hookit

Besetzen die Sponsoring-Bewertungs-Nische als Punktlösungen. Für LIQE heißt das: Differenzierung über Datenbreite und Vereins-Historie, nicht über Nachbau. Das Wettbewerbsfenster ist offen, aber nicht ewig.

Umsetzung

Rolle von HIL als Umsetzungspartner

Dieselbe Struktur wie beim internen Athletia-Brain, diesmal auf ein Kunden-Produkt gerichtet.

1Konzeption & Priorisierung

Dieses Dokument als Diskussionsgrundlage, dann gemeinsam mit Lukas, Johannes und Alex den ersten Leuchtturm-Kunden und den ersten Use Case final festlegen.

2Bau des ersten Anwendungsfalls

Sponsoring-Deck-Generierung auf der bestehenden PeakDiver-Datenbasis. Genau der Bereich, den Lukas als Schwachstelle benannt hat: Output-Generierung.

3Mandanten-Architektur

Technischer Unterbau für Mandantentrennung und Benchmark-Ebene, von Anfang an mandantensicher gebaut, nicht nachgerüstet.

4Begleitung durch die Stufen

Wellen und Meilensteine statt Big-Bang, inklusive Ausstiegstor nach jeder Stufe, wie im Integrations-Playbook.